Das Neue Cloud – Wirtschaftswunder

Inspiriert wurde ich von den Vorträgen und Speakern des 3. Cloud-Unternehmertag, Scopevisio in Bonn

Cloud, seit Jahren in aller Munde, polarisiert fast immer. Während der eine längst die Vorteile erkannt hat, hadert der andere noch mit Vorbehalten und betrachtet die Cloud als dunkle Gewitterwolke. Ein Wolke die fern am Himmel steht, nicht materiell und damit nicht greif- und fühlbar ist.

Aber zunächst erstmal die die Erklärung von Wikipedia: Unter Cloud Computing versteht man das Speichern von Daten in einem entfernten Rechenzentrum, aber auch die Ausführung von Programmen, die nicht auf dem lokalen Rechner installiert sind, sondern eben in der Wolke.

Eine Cloud für Jedermann

Ein diskutives Thema. Doch wer tummelt sich denn in der Cloud? Wäre es vermessen zu sagen, dass sich jeder der ein Email Konto bei Web.de oder GMX hat, sich in der Cloud befindet? Ist jemand in der Cloud, wenn er ein Konto bei Ebay oder bei Amazon besitzt? Wie ist es mit den Sozialen Netwerken? Facebook, Xing und Co. Ist das die Cloud? Werden Bankgeschäfte heute in der Cloud abgewickelt? Wie sieht es mit Business Lösungen aus? Ist mein Hoster in der Cloud? Beziehe ich meine Software aus der Cloud?

Die Fragen sind relativ einfach zu beantworten. Jeder, der einen Internet-Anschluss besitzt, ist heute in der Cloud. Vor 25 Jahren begann die kommerzielle Phase des Internets. Während 1993 lediglich 3 % der weltweiten Informationsspeicherkapazität digital waren, waren es 2007 bereits 94 %. Heute kann man schätzungsweise von 99,9 % Informationsbeschaffung ausgehen, da man z.B. Höhlenmalereien, Hieroglyphen und Sternenkonstellationen noch nicht digitalisieren konnte. Das liegt einfach daran, dass man sie noch nicht entdeckt hat.

Informationstechnologien sind verankert in unseren privaten Gewohnheiten

Schauen wir uns mal Apple an, die mit iTunes die Musikwelt revolutioniert haben. Der Tenor war, warum soll sich jemand eine ganze Platte kaufen, wenn er nur ein Lied von Interpreten möchte. Wenn wir nun den Streamingdienst Spotify betrachten, die 2011 15 Mio User hatten und 3 Jahre später bereits bei 75 Mio User sind, kann man durchaus von einem attraktiven Käufermarkt sprechen.

Die TaxiApp beispielsweise hat ebenso eine ganze Branche revolutioniert. Funkzentralen erhalten von den Taxi-Unternehmern üblicherweise einen monatlichen Beitrag. Dies geschieht entweder in Form eines festen Beitrags pro Fahrzeug oder abhängig von der Zahl der vermittelten Aufträge. Bei ausschließlichen App-Anbietern bezahlen die Unternehmer eine Gebühr pro vermittelter Fahrt. Einige Taxizentralen haben ihren Mitgliedern den Einsatz von App-Anbietern wie myTaxi verboten.[6]
Da die Kosten der Vermittlung vom Taxi-Unternehmer berechnet werden, sind Taxi-Apps und die Taxi-Bestellung meist kostenlos. Mittlerweile gibt es ausschließliche App-Anbieter, die keine andere Bestellmöglichkeit – beispielsweise per Callcenter – mehr anbieten und in Konkurrenz zu den herkömmlichen Funkzentralen stehen.

Wie sieht es aus mit den Carsharing Anbietern. Eine BMW, Daimler und Deutsche Bahn haben die Zukunft des Carsharings erkannt und Firmen wir Car2Go oder oder DriveNow erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Im Jahre 2010 waren es erst 100.000 Nutzer während wir 2014 bereits von 1 Mio Nutzern sprechen. Alle Carsharing Anbieter weiten Ihr Netz aus, so dass auch in dem kleinsten Dorf bald Carsharing zu finden ist.
Der Vorteil für den Nutzer liegt auf der Hand. Warum sollen sich die Autofahrer ein Auto leisten, wenn Sie nur von A nach B möchten. Warum sollen Sie Steuern und Versicherungen bezahlen, wenn das Auto sowieso mehr Stillzeiten hat, als es gefahren wird. Zur Zeit sind in Deutschland 61 Mio Fahrzeuge zugelassen, schauen wir mal, wie es sich in 5 Jahren entwickelt hat.

Die Cloud im Geschäftsbereich

Früher (oder immer noch aktueller Stand)?

Wie haben wir damals gearbeitet? Wie hatten verschiedene Programme auf unserem Computer. Ein Programm für den Vertrieb, ein Programm für die Buchhaltung, ein Programm für die Projekte, ein Programm für Prozesse etc. Jedes „Ding“ war für die Anwendung spezifisch ausgerichtet. Wollte man damals die Programme miteinander vernetzen, hat man festgestellt, dass die Software untereinander oft nicht kompatibel ist und musste aufwendig Schnittstellen programmieren (lassen) um, wenn möglich, bestimmte Daten aus einem Programm herauszulesen. Die Informationsbeschaffung im Unternehmen war somit sehr aufwendig. Die Kosten für Server-Unterhaltung, Administrationsaufwand, Speicherplatz etc.  beleuchten wir an der Stelle nicht, sind aber durchaus vorhanden.

Heute…

…sind wir in der Lage, unsere Prozesse auszulagern und in der Cloud abzubilden. Angefangen von A wie Abrechnung bis Z wie Zielvereinbarungen können wir heute mit einem Knopfdruck Daten auslesen, um unser Kunden schneller bedienen zu können, Geschäftsziele zu überwachen und auch analysieren zu können. Durch den Einfluss von Social Media kommunizieren die Kunden heute schneller, so dass eine schnelle Informationsbeschaffung gegeben sein muss. Sascha Lobo hat zu dem Thema Digitale Ungeduld eine Kolumne geschrieben: S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Digitale Ungeduld
Durch den Einsatz von Cloud Lösungen fallen komplexe Informationsbeschaffungen wie beispielsweise in den herkömmlichen Hierachien weg. Und das ist ein wichtiger Faktor. Cloud gilt als Fundament für die Zukunft und als Grundlage für die Verarbeitung von Prozessen in Echtzeit. Die Projekte werden in der Zukunft vielfältiger, Mitarbeiter werden für verschiedene Projekte eingesetzt und arbeiten immer wieder in Teams mit anderen Kollegen, so CIO Trend für die Arbeit der Zukunft. Das erfordert eine starke, flexible und vielfältige Unternehmssoftware, die diese Projektarbeiten im Team flexibel abbilden kann.
Die Zukunft der Arbeitswelt ist die, dass man egal wo, wann und wie arbeiten kann.
Das gilt für den räumlichen Aufenthalt und ist unabhängig vom genutzten Appliance (Tablet, PC, Smartphone).

Die Weisheit der Vielen -Übertragen in die Cloud:
Die Kraft der Vernetzung

Machen Sie den Selbsttest. Nehmen Sie sich ein weißes Blatt Papier und schreiben Sie alle James-Bond-Filme auf, die sie kennen. Nun bitten Sie einen Kollegen, oder einen Freund ebenso, James-Bond-Filme aufzuschreiben, die er kennt. Das Ergebnis: Gemeinsam kennen Sie mehr Filme.

Nehmen wir das Beispiel von dem Campus in Oregon. In den siebziger Jahren optimierte der Wiener Architekt Christopher Alexander die dortige Wegeführung, indem er die Flächen zwischen den Universitätsgebäuden planieren und mit Rasen besäen ließ. Die nach Monaten entstandenen Trampelpfade wurde dann zu befestigten Wegen umgestaltet (sogenannte “Desire Lines”) und somit ein nahezu optimales Wegenetz, bestehend aus kürzesten Routen zwischen den jeweiligen Quellen und Senken, angelegt.

Fazit

Die „on“- und „offline“ Welten verschmelzen mit rasanter Geschwindigkeit und die Cloud wird die Gesellschaft verschieben. Unsere Art, verschieden Dienste in Anspruch zu nehmen, wird sich auf reine netzbasierte Anwendungen verschieben. Unsere Kaufentscheidungen werden abhängig sein, von der Vernetzungsfähigkeit und Flexibilität der Software. Wir werden keine Hardware basierte Hochtechnologie in unseren Serverräumen mehr haben, sondern nutzen die Software die uns die Cloud zur Verfügung stellt.

 

Inspirationen vom 3. Cloud-Unternehmertag in Bonn

[column width=“300px“ padding=“0px“]Autor:
Tanja-Denise Schantz
Social Media- und Online Marketing Manager
Trainerin
Cloud KMU Unternehmertag[/column][column width=“250px“ padding=“0px“]Co-Autor:
Ronald Balbach
Social Media Manager
Dozent und Kommunikationsdesigner
Cloud Unternehmertag[/column][end_columns]

Podcast -Hier gibt’s Töne, wo gibt’s Ohren….?

Podcast -Hier gibt’s Töne, wo gibt’s Ohren….?

…sagte bereits 1926 Manfred Hinrich, ein deutscher Philosoph.

Podcasts sind vielen Internetnutzern vom Namen her bekannt und würden wohl in die Kategorie „Das ist so etwas mit Sprachaufnahmen“ eingeordnet werden. Da diese Aussage allerdings nicht ganz richtig ist, haben wir beschlossen die Sache mal ein wenig zu beleuchten.

Was ist ein Podcast und wie funktioniert er?

Ein Podcast ist im ersten Moment erst einmal eine über einen RSS-Feed abonnierbare Mediendatei die sowohl im Audio- als auch im Videoformat sein kann, indem der Urheber des Podcasts über ein bestimmtes Thema spricht und sich so im Web Gehör verschafft. 
Für gewöhnlich besteht ein Podcast aus mehreren Dateien die man Episoden nennt. Mit einem Abonnement bekommen Sie Ihre favorisierten Podcasts automatisch auf Ihr Smartphone, Computer oder MP3 Player. Voila, ist sehr bequem, stimmt`s? Hier gibt es mehr Informationen zum Thema Podcasts http://www.podcast.de/informieren/

Welchen Nutzen hat ein Podcast?

Auch wenn das jetzt relativ offensichtlich sein mag: Ein Podcast hat primär den Nutzen Zuhörer/Zuschauer zu erreichen, die den Podcast und die dadurch behandelte Thematik durch Empfehlungen an Freunde und Verwandte damit automatisch bekannter machen. Zumindest ist das der Fall, wenn alles nach Plan läuft. Wie wir persönlich finden, stellt sich jetzt allerdings die Frage, was man denn eigentlich so podcastet und diese Frage ist einerseits gut und andererseits sehr, sehr kniffelig.

Für wen und was eignet sich ein Podcast?

Die Antwort ist recht zweigeteilt: Für Jeden, der etwas in einem Format mitzuteilen hat, das sich weiter fasst, als lediglich über einen Beitrag.

Ein gutes Beispiel wäre zum Beispiel die Vermarktung von Produkten. Stellen Sie sich vor, Sie haben ein neues Handy, ein Shampoo, eine Duft- oder Modekollektion oder irgendetwas anderes erfunden und sind nun damit im Verkauf. Natürlich gibt es ein allgemeines F.A.Q. (Frequently asked questions) und/oder eine Gebrauchsanleitung. Und natürlich wird zumindest die Gebrauchsanleitung meistens mitgeliefert (sofern denn eine von Nöten ist) und das F.A.Q. ist im Internet auf der offiziellen Website zu finden.

Was allerdings ist mit all den Fragen und Antworten zu diesem innovativen, wundervollen Produkt die einfach weder in eine Gebrauchsanweisung noch in ein F.A.Q. passen? Was ist mit der Liebe zum Detail, eventuell den kleinen Spielereien und der Inspiration, die diesem Projekt erst das Leben eingehaucht haben? Wo und wann kommt so etwas zur Sprache? 
Ein Podcast wäre hier eine durchaus brauchbare Option. Über alles was man sorgfältig geplant hat, kann man stundenlang debattieren und philosophieren, es meistens bis ins kleinste Detail erklären. Und auch dafür, ist ein Podcast eine brauchbare Option. 
Auch für Sachen wie Unterrichtseinheiten, Trends jeglicher Art, Reiseberichte oder simple News über Ihr Unternehmen eignen sich Podcasts sehr gut.

Mehr Beispiele:

Uns fällt spontan ein Podcast für Zahnärzte ein. Beispielsweise möchte der Zahnarzt neue Patienten gewinnen. Er könnte dann verschiedene Podcasts über 2-3 Minuten erstellen. Die Zeit, die man zum Zähne putzen benötigt. Natürlich abgestimmt wahlweise für Kinder oder Erwachsene.

Wie wäre es mit einem Podcast für IT Unternehmen? Viele Kunden haben die tollsten Produkte von Ihnen und wissen gar nicht, was und wofür sie diese Produkte einsetzen können. In einem Podcast kann man die unterschiedlichsten Anwendungsmethoden und Szenarien vorstellen.

Auch einen ganz allgemeinen Podcast für ein Unternehmen kann Sinn machen. Man stellt sein Unternehmen vor, die Produkte, die Herangehensweise an Projekte, seine Mitarbeiter und Zahlen, Daten, Fakten.

Interessant sind auch Podcasts für Unternehmen aus dem Sport- und Freizeitbereich. Warum nicht mal einen Podcast speziell für Läufer zusammenstellen. Da die meisten sowieso immer ein Stöpsel im Ohr haben, warum dann nicht mal einen Erfahrungsbericht über einen Marathon den der Läufer dann während seinem Lauftraining hören kann.

Es gibt unzählige Beispiele und Ideen für die Umsetzung eines erfolgreichen Podcasts. Zusammenfassend ist ein Podcast das, was man selbst daraus macht. 
Also ist die Antwort am Ende doch ganz einfach: Ein Podcast eignet sich für jeden, der etwas zu sagen hat.

Wo kann man Podcasten?

Im Bezug auf Podcasting sind Seiten wie SoundcloudPodomatic, Podigee
Archive.Org  und Pod Wrangler von iTunes definitiv eine gute Anlaufstelle, da sie sowohl benutzerfreundlich als auch gut frequentiert sind.

Haben wir Sie zum Nachdenken angeregt? Teilen Sie uns doch Ihre Gedanken, Eindrücke oder Erfahrungen zum Thema Podcasting mit, wenn Sie mögen. Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

 

 

 

Off-Topic: Brückentage 2015

Brückentage 2015

Brückentage liegen meist zwischen einem Feiertag und einem Wochentag. Mit ein wenig Geschick kann man mit 2 Urlaubstagen gleich bis zu 6 Tagen frei haben.  Erholung ist wichtig, um auf andere Gedanken zu kommen. Und weil Ihr uns am Herzen liegt, gibt es hier den Kalender für NRW. Über den Reiseblog von  FTI gibt es für das gesamte Bundesland den Brückentagsplaner für 2015.

FTI Brückentagsplaner NRW

FTI Brückentagsplaner

 

Viel Spass bei der Planung.

Die Reise von Social Media zu Dark Social. Ein Abenteuer?

Dark Social bedeutet soviel wie „geheimes soziales (Netzwerk)“. Links werden nicht nur über soziale Netzwerke verteilt, sondern auch über nicht einsehbare Dienste wie Email, Instantmessenger oder Messaging Dienste wie WhatsApp. Quelle: Wikipedia

WhatsApp

Wenn Links über WhatsApp geteilt werden, spricht man von Dark Social. Allen Datenschutzrisiken und widerholten Sicherheitslücken zum Trotz hat WhatsApp einen ungebrochenen Zulauf. Nutzten im August 2013 weltweit noch 300 Mio User WhatsApp hat sich die Zahl bis Dezember 2014 mehr als verdoppelt.  Alles Gute oder alles Neue kommt von drüben…  in USA nutzen junge Menschen die App täglich mehr als eine Stunde, während Facebook mit nur 44 min pro Tag zu Buche schlägt, lt. kürzlich veröffentlichten Beitrag von Golem.

Facebook

Sehen uns wir mal den Newsfeed von Facebook an. Der Facebook Algorithmus lässt uns nur die Neuigkeiten von Personen und Unternehmen sehen, mit denen wir auch interagieren und von denen Facebook meint, dass Sie für uns relevant sind.  Je weniger wir mit einer Facebook Seite oder einem Profil interagieren, desto eher die Facebook Annahme, dass uns das nicht interessiert.  Hinzu kommt, dass eine Facebook Page ohne Facebook Werbung kaum neue Fans gewinnen kann.  Doch wie kann man es schaffen, seine Kunden dennoch über digitale Dienste zu erreichen. Mit WhatsApp?

Was macht den Charme von WhatsApp aus?

WhatsApp ist persönlicher und privater. Während sich der User durch die Neuigkeiten bei Facebook quälen muss, erhält er über WhatsApp persönliche Nachrichten.

Betrachtet man nun die Anzahl der Facebook User in Deutschland, die laut  Statista 27,38 Mio. im Januar 2014 im Vergleich zu den WhatsApp Usern, lt. Golem bei 30 Mio im Januar 2014 lagen,  kann man schnell die Größe des Messenger Dienstes WhatsApp erkennen. Tendenziell steigt die Zahl der WhatsApp User in Deutschland weiter an.

Ein Vorteil ist sicher auch, dass eine digitale 1:1 Kommunikation stattfindet. Neben einer persönlicher Ansprache werden Probleme mit WhatsApp nicht in aller Öffentlichkeit besprochen wie z.B. über Facebook oder Twitter sondern von digitalem Angesicht zu Angesicht.

Wie können Unternehmer WhatsApp nutzen?

Obwohl WhatsApp für die Unternehmenskommunikation noch in Kinderschuhe steckt, wird es bereits heute  von Unternehmen genutzt. Die Fleischerei Stroh verschickt über WhatsApp beispielsweise die Wochenangebote.  Ein Einzelhandel aus der Bekleidungsbranche verschickt WhatsApp mit dem Hinweis auf neue Lieferungen.
Und ein Zeitungsverlag hat Storytelling über WhatsApp erfolgreich durchgeführt.
Bei dem SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) konnte man News und Updates zur  nationalen Abstimmung erhalten.  Yourfone, die E-Plus Tochter bietet nun auch Kundenservice über WhatsApp an.

Fazit von Social Media zu Dark Social:

Es gibt eine Reihe von Beschränkungen für Unternehmen.  Die Verteilung der Nachrichten über WhatsApp ist aufwendig und mühsam, da jede Nachricht manuell erfasst werden muss, so steht es in den WhatsApp AGB`s. Auch der Datenschutz für die Nutzung von WhatsApp darf nicht außer gelassen werden.

Ob sich der Aufwand für den Einsatz von Messenger Diensten für Unternehmen lohnt, muss im Einzelnen bewertet werden.  Experten gehen davon aus, dass die Nachrichtenverbreitung über Messenger Dienste für 2015 DAS Thema sein wird,  so dass man in der Tat Überlegungen anstellen sollte, sich mit einem geeigneten Messaging Dienst zu beschäftigen und auf die Reise zu gehen.

 

9 Fehler die Firmen bei Social Media machen

 

Fehler die Firmen bei Social Media machen

Fehler machen ist doof und am Besten lernt man aus den Fehlern Anderer, also haben wir uns in den letzten Tagen einmal hingesetzt und überlegt, was denn wohl die häufigsten Fehler von Unternehmen sind,die sich an Social Media versuchen. Und nachdem wir alles ausdiskutiert haben und uns einig sind, wollen wir Ihnen diese Ergebnisse präsentieren. Hier sind sie, unsere Top 9 mit Erklärungen:

 


1. Quantität > Qualität

Viele Follower zu haben ist immer schön, allerdings bringt es einem doch recht wenig, wenn die Mehrzahl der Follower nicht mit dem geposteten Content interagiert. Von daher gilt als Faustregel wohl immer: Lieber einen Follower der einmal die Woche etwas teilt, als zehn Follower die sich nicht bemerkbar machen.

2. Keinen ansprechenden Content posten

An diesem Punkt sehen wir eines der größten Probleme die man mit Social Media haben kann. Der Sinn der Sache ist ja, seine Follower auf Facebook dazu zu animieren einen noch bekannter zu machen und vor allem: Ihnen das Produkt/die Produkte zu verkaufen. Damit das funktioniert, muss man natürlich Sachen posten, die die Follower anspornen. Leichter gesagt als getan, mh?

3. Follower nicht zum kaufen animieren

Man sollte ja meinen, wir hätten es nicht eben bereits angesprochen… allerdings tun wir es trotzdem noch einmal, da dieser Punkt wirklich immens wichtig ist. Vor allem junge Unternehmen vergessen über Followerzahlen schnell, dass sie eigentlich ein Geschäft mit Social Media machen wollen.

4. Zu viele Social Media Kanäle haben

Der Titel sagt es ja bereits schon. Das kann wirklich zu einem ernsthaften Problem werden. 
Wenn man zu viele Kanäle hat um die man sich kümmern muss, geht einem unglaublich schnell der Content aus und man kommt einfach nicht mehr nach. Der nette Mensch, der für diese Kanäle zuständig ist, beginnt dann sich zu verzetteln, überfordert sich selbst immer weiter und am Ende liegt das komplette System lahm, da niemand mehr durchsteigt, keiner mehr nachkommt und einem irgendwann die Follower flöten gehen. Die Faustregel hierzu: 
Erstellen Sie sich nur einen Social Media Kanal auf der Plattform, auf der Sie sich wohl fühlen, mit der Sie sich auskennen und mit der Sie wirklich arbeiten wollen.

5.Die Persönlichkeit des Unternehmens nicht zeigen

Um diese Fehler wirklich erläutern zu können (und um eventuell noch einmal einen Tipp zu Fehler 2 zu geben) müssen wir Sie nun bitten sich eine simple Frage zu stellen: Was macht Ihr Unternehmen aus? Was macht Ihr Unternehmen besonders? 
Wenn Sie die Antwort kennen: Gut. Dann lassen Sie sie auch Andere kennen, denn interessante Persönlichkeiten ziehen Interessenten an. Falls Sie es nicht wissen: Nehmen Sie sich die Zeit und finden Sie es heraus. Die Persönlichkeit Ihres Unternehmens ist eine ihrer wertvollsten Ressourcen im Bezug auf Social Media Marketing. Nutzen Sie sie.

6. Spamming

Hier kommen wir zu einem etwas unangenehmeren Thema. Wie Sie sicher von ihrem privaten Facebook-Account wissen (falls Sie einen haben) gibt es da immer diese Leute in ihrer Kontaktliste, die ständig Fotos von ihrem Essen posten, alle 5 Minuten erklären was sie machen oder einfach nur Bilder oder Zitate rumschicken. Ein kleines Geheimnis: Die meisten Leute (vorallem Jüngere) mögen das eigentlich eher weniger. Nichts nervt mehr als dieser aufgedrehte Facebook-Mensch der einem ständig sein Privatleben ins Gesicht drückt.
Eine Faustregel dazu: Wenn Sie etwas Interessantes mitzuteilen haben, es große Veränderungen gibt oder sonst etwas wirklich wichtiges passiert: Posten Sie es. Wenn nicht: Lassen Sie es. 
Es würde nur auf Dauer ihre Follower vergraulen.

7. Alles von Hand machen

Das ist wahrscheinlich ein wirklich weit verbreitetes Problem. Tun Sie es nicht. Man verzettelt sich unglaublich schnell, wissen Sie? Ausserdem hat man dann keine wirkliche Routine und muss sich ständig Gedanken darum machen, ob man bestimmte Dinge schon gepostet hat. Facebook bietet beispielsweise eine Funktion an, mit der man selbst vorgefertigte Statusupdates zu bestimmten Zeiten automatisch posten lassen kann. Andere Social Media Kanäle kann man gut mit Hootsuite oder Buffer bestücken.

8. Die selbe Nachricht auf allen Channeln posten

Dazu ist eigentlich so viel zu sagen. Eigentlich, geht es ganz gut Hand in Hand mit Punkt 4. 
Wenn wir persönlich von einem Unternehmen oder einer Seite sowohl Facebook als auch Twitter folgen, möchte wir nicht ständig die selben Posts sehen. Würden wir das wollen, könnten wir ja auch einfach nur Facebook oder nur Twitter verfolgen. 
Das mag jetzt im ersten Moment ein wenig schroff klingen, aber denken Sie einfach mal in Ruhe darüber nach. Sie werden merken: Da ist schon irgendwie etwas dran. Hinzu kommt, dass jedes Social Media Netzwerk differenziert zu betrachten ist.

9. Keine Marketing Strategie haben

Auf diesen Punkt musste es ja irgendwie hinaus laufen. Tja. Das ist ein absolutes No-Go. Wenn Sie nicht wissen, was Sie ihren Followern mitteilen wollen, woher sollen die es dann wissen? Falls Sie Interesse an Social Media Marketing haben, würden wir Ihnen wirklich empfehlen sich die Mühe zu machen und ein Konzept zu entwerfen, ohne das werden Sie nämlich nicht wirklich weit kommen.Über Fehler: Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen. D. BonhoefferWer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.Konfuzius.Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen. Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance. W. Churchill
Weitere Fehler die man machen kann finden Sie auch hier.

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Post gefallen hat. Falls ja: Folgen Sie uns doch einfach auf Facebook oder Twitter. Falls nicht: Wir freuen uns trotzdem, dass Sie uns und unserer Arbeit Ihre Aufmerksamkeit geschenkt haben und vielleicht konnten wir Ihnen ja das Ein oder Andere erzählen, was Sie noch nicht wussten.

P.S.: Sie haben selbst schon Erfahrung mit Social Media Marketing und haben andere Fehler gemacht? Schreiben Sie uns, wenn Sie mögen.

Posting Social Media; Ideen für Facebook & Co.

Die Gründe, warum Unternehmen Social Media nicht einsetzen, sind unter anderem mangelnde zeitliche und personelle Ressourcen.

Möchte man die Social Media Aktivitäten selber durchführen, bleibt oft die Frage nach der Strategie. Was möchte man mit Social Media erreichen? Hilfreich sind hierbei die Meilensteine für den Einsatz von Social Media: your-schantz.

„Aber über was sollen wir denn schreiben? Und dann auf Facebook, Twitter und Google (je nachdem wahlweise) nie das gleiche.  Wir haben nichts, was wir den ganzen Tag posten können. Über  ein Posting muss ich mir jedesmal viele Gedanken machen.“

Die gute Nachricht ist: Das ist völlig normal. Schließlich hat kaum ein Kunde eine redaktionelle Ausbildung oder verdient sich seine Brötchen mit Bücher schreiben.

Jeder Kunde und jede Firma hat etwas zu sagen

Wir haben mal ein paar Möglichkeiten für ein Posting zusammengefasst, die jeder für seine Social Media Kanäle nutzen kann:

  1. Eine kürzlich gestellte Frage eines Kunden beantworten.
  2. Einen Mitarbeiter vorstellen.
  3. Heute ist Tag des…..  http://www.kleiner-kalender.de
  4. Ein neues Werkzeug/ Instrument/ oder eine neue Methode oder Herangehensweise im Unternehmen vorstellen.
  5. Ein aktuelles und für die Branche relevantes Event vorstellen.
  6. Ein Produkt/ eine Dienstleistung vorstellen.
  7. Mehrere Produkte/ Dienstleistungen miteinander vergleichen.
  8. Ein Interview durchführen (Wettbewerber, Kunden, Interessent, etc.).
  9. Fotos & Videos erstellen. Wenn möglich zu jedem Posting.
  10. News aus der Branche und/ oder der jeweiligen Stadt veröffentlichen.

Wohooo, bisher 10 Posting Tipps

11. Darüber schreiben, was einen außer “Geld verdienen” sonst noch antreibt die eigenen Arbeit gut zu machen.
12. Einen Künstler beauftragen einen branchenspezifischen Comic zu gestalten. (Oder mich anfragen).
13. Ein Geheimnis ausplaudern (was danach keines mehr ist).
14. Ein lokales Event oder eine Community aufsuchen und darüber berichten.
15. Ein branchenspezifisches Event erörtern und beschreiben.
16. Berichten, wie es dazu kam, dass man in der Branche gelandet ist, in der man aktuell tätig ist.
17. Wie haben Sie einen unglücklichen Kunden zu einem glücklichen Kunden gemacht?
18. Sich über das Wetter im allgemeinen oder ein jüngst zurückliegendes Unwetter beschweren.
19. Was treibt einem persönlich Tag für Tag in den Wahnsinn?
20. Wie lautet die erste Frage, die man den Kunden stellt?

TaDahhh, 20 Posting Tipps erreicht

21. Einen Wettbewerb veranstalten.
22. Was hat man in X Jahren in seinem eigenen Betrieb gelernt?
23. Den Ablauf eines typischen Arbeitstags beschreiben.
24. Typische Missverständnisse aus der Welt räumen, mit denen potenzielle Kunden der eigenen Branche begegnen.
25. Gründe, weshalb man bestimmte Kunden prinzipiell ablehnt.
26. Finanzierungsmodelle für die eigenen Produkte/ Services vorstellen.
27. Beschreiben was der schwierigste und was der leichteste Teil der täglichen Arbeit ist.
28. Neue Partner und Kooperationen vorstellen
29. Fragen, die man potenziellen Kunden vor dem ersten Termin stellt.
30. Was verursacht den eigenen Kunden häufig Probleme, wo drückt ihnen der Schuh?

Yeah, Yeah, Yeah,  30 Posting Tipps

31. Den typischen “Kunden den man sich nur wünschen kann” beschreiben.
32. In welchem Umfang möchten Kunden mit einem zusammenarbeiten?
33. Was war der beste Verbesserungsvorschlag, den man jemals von einem Kunden erhalten hat?
34. Berichten, wenn man einen öffentlichen Auftritt vor einem branchenspezifischen Fachpublikum hatte.
35. Welche Fragen stellen einem die Kinder, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt.
36. Wie hat die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Zeit die eigene Branche beeinflusst?
37. Welche Termine hat man in dieser Woche und worum geht es?
38. Ein Projekt aus dem eigenen Unternehmen vorstellen.
39. Welcher Blogger haben über Dein Unternehmen geschrieben?
40. Einflussreiche Experten aus der Branche vorstellen.

Viel Erfolg damit.

Posting für SocialMedia Marketing Facebook & Co

 

Tipp: Achtet darauf, dass Euer Posting interessant ist. Versetzt Euch in Euren Kunden und fragt Euch: ist das Posting interessant für meinen Kunden und bietet der Inhalt meinem Kunden einen Mehrwert?

Wenn ihr noch mehr Ideen habt, dürft ihr sie gerne in den Kommentaren hinterlassen. Berichtet über Eure Erfahrungen und welches Posting bei Euren Kunden besonders gut ankommen ist.

 

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Tanja-Denise Schantz

Social Media Manager
Online Marketing Manager

Betreuung von Unternehmen
aus dem Mittelstand.

 

 

Social Media Taktik: Der 10-Punkte-Plan

Social Media Taktik

Der 10-Punkte-Plan

Social-Media-Marketing ist heutzutage nicht nur Optional. Umso besser, wenn man die richtige Social Media Taktik aus dem Hut zaubern kann. Einige Unternehmen nutzen bereits heute Social Media.  Die Frage ist, wie Sie es nutzen, um Ihre Reichweite auszudehnen und wachsen zu können.

Allzu oft fühlen sich Unternehmer von den Sozialen Medien geradezu erschlagen und vernachlässigen diese, anstatt ihr Potential zu nutzen.Vielleicht ist es die Angst vor dem Unbekannten oder der erforderlichen Mühe die mit dem Erlernen neuer Dinge einhergeht.

Was es auch sein mag, die wirklich effiziente Nutzung von Social Media Marketing kann selbst die erfahrensten Geschäftsleute überfordern und verunsichern. Hinzu kommt, dass Social Media immer komplex ist und auch bleiben wird. Dennoch wünsche ich mir für Unternehmen mehr Mut zu Social Media. Gerne berate ich Unternehmen hierzu ausführlicher.

Die gute Nachricht ist:
Ganz egal in welcher Phase Du Dich befindest –Du kannst Deine Onlinepräsenz jederzeit völlig neu erfinden.

Mit ein paar einfachen Kniffen und der richtigen Social Media Taktik kannst Du den Umgang mit Social Media verbessern und sofort positive Ergebnisse erzielen.

Social Media Taktik

1. Einen Plan erstellen

Leg Dir zunächst einen Strategieplan für Dein Social-Media-Marketing fest. Dieser sollte Absicht, Ziele und Leistungskennzahlen beinhalten. Was möchtest Du erreichen? Wie sieht Erfolg für Dich aus? Erst, wenn Du den Sinn und Zweck Sozialer Netzwerke für Dich erkannt hast, kannst Du beginnen Dein Unternehmen über Social Media zu vermarkten. Sobald Du weisst, was genau Du von den Sozialen Medien erwartest, kannst Du Deine weitere Vorgehensweise und Deine Social Media Taktik bestimmen.

Lege einen Redaktionsplan an, um die Kontinuität Deiner Posts zu gewährleisten!

Dein Social Media Plan – wie ein traditioneller Redaktionsplan – sollte über folgende Funktionen verfügen:

  • Raum für Post-Ideen und das bearbeiten zentraler Themen
  • Zuweisung der Autorenarbeit und anderer redaktionellen Tätigkeiten an die entsprechenden Teammitglieder
  • einen Veröffentlichungszeitplan der Dir hilft, eine dauerhafte Präsenz zu schaffen.
  • Deine Marketing-Strategie so zu veranschaulichen, dass sie für jeden verständlich ist
  • Dienst als Knotenpunkt der Kommunikation zwischen allen Teammitgliedern.

Lass Deinen Redaktionsplan (Redaktionsplan für 2016)  zum Tag für Tag Wegweiser werden, der organisatorische und strategische Orientierung dazu bietet, was wann gepostet werden soll.

2. Lerne Deine Kunden kennen

In einer Umfrage von Bitkom  gaben 47% aller befragten Unternehmen an, Kundenakquise sei ihr wichtigstes Anliegen. Während die Sozialen Medien es immer einfacher gestalten mit dem Zielpublikum in Kontakt zu treten, liegt der Schlüssel darin, die Bedürfnisse seiner Kunden zu kennen.

Um wirklich das Beste aus den Sozialen Medien zu schöpfen, versuche Dich zunächst  in die Kunden Deines Zielmarktes zu versetzen: Wer sind sie, warum verbringen sie Zeit im Internet und welches Bedürfnis erfüllt Dein Produkt, Dein Service oder System?
Dies ist ein wichtiger Punkt, damit Deine Social Media Taktik zum Erfolg wird. Dies gilt nicht nur für die Onlinewelt, sonder auch Offline.

Das „Warum“ zu kennen, wird Dir ermöglichen, Deine Kunden darauf anzusprechen.

Tipp: Suche und  generiere Deinen tollsten, witzigsten, interessantesten und besten Kunden (Empfehlungsgeber) basierend auf Deiner Zielgruppe. Umreiße seine genauen Erscheinungsmerkmale. Dies sollte Geschlecht, Nationalität, Branche/Beruf/Tätigkeit sowie Wohnort umfassen.  Führe die Person vor Augen, die Du ansprechen willst, wenn Du über Deine Social-Media-Kanäle postest. Du wirst merken, dass es einen himmelweiten Unterschied in Deinem Tonfall, Deiner Artikulierung und Deiner Botschaft machen wird.

3. Sei informativ

Wenn Du eine Beziehung zu Deinem idealen Kunden aufbauen möchtest, dann werde zu einer wertvollen Informationsquelle. Teile täglich Inhalte, während Du gleichzeitig Deine Social Media Taktik und Strategie verfolgst.

Um eine enge Bindung und Vertrauen aufzubauen, solltest Du Erwartungen schüren und diese dann übertreffen.

Wie schaffst Du das?

Schritt für Schritt zu einer wertvollen Quelle:

  • Definiere drei Probleme, zu denen Du Lösungen bieten kannst und nutzen diese Informationen im Rahmen Deiner Möglichkeiten.
  • Schaffe einzigartige Inhalte und beginnen Deine Insider-Informationen nach und nach preiszugeben.
  • Teile Deine Fachkenntnisse über verschiedene Medientypen. Von Video-Anleitungen bis zu Webinars – liefere Lösungen für die dringlichsten Anliegen Deiner Kunden.
  • Verwalte Fachinformationen von anderen Fachleuten Deiner Branche und füge diese Deiner Sammlung bei.
  • Tell, don’t sell. Je besser Du die Geschichte Deines Unternehmens erzählst, umso mehr Publikum wirst Du auf einer vertrauensvollen Ebene erreichen.

4. Wähle Deine Channels

Ebenso wenig wie jeder Kunde, passt auch nicht jedes Soziale Netzwerk zu Deinem Unternehmen. Du musst also herausfinden, wo Deine Kunden ihre Zeit im Netz verbringen.

Du möchtest wissen, ob sie auf Facebook, Google+ , Twitter, LinkedIn oder Xing sind?

FRAG einfach Deine Kunden, in welchem Netzwerk sie sich aufhalten.

Nutze Dein CRM System für ein wenig Ermittlungsarbeit. Verwenden dafür ein Tool wie Survey Monkey  oder richte ein Google Forum oder eine Facebook Gruppe  ein und frage Deine Kunden, welche Sozialen Netzwerke sie bevorzugt nutzen.

Weisst Du erst einmal, wo sie sich aufhalten, kannst Du Deine Social Media Taktik besser fokussieren. Der nächste Schritt heißt Optimierung, um sicherzustellen, dass jeder, der Dein Unternehmen sucht, es auch findet.

Optimiere Dein Profil

  • Von Facebook bis zu Google+  jeder Soziale Kanal bietet die Möglichkeit, Deine Fachkenntnisse, Fähigkeiten und Lösungsansätze zu verbreiten. Vervollständige Biografien, nutze Schlagworte und Branchenbegriffe und fördere das Zusammenspiel Deiner Kanäle, indem Du Websites, Blogs und andere Soziale Netzwerke miteinander verknüpfst.
  • Veröffentliche spezifische Informationen zu Deinem Unternehmen, einschließlich Deines Hintergrunds, Deiner Ausbildung, Auszeichnungen, Zeugnissen und Deinen Angeboten.
  • Gehe auf häufig gestellte Fragen ein. Dies fällt unter den bereits genannten Ratschlag „Tell, don’t sell“.

5. Schaffe Markenkonsistenz

Deine Social Media Taktik sollte wiederspiegeln, wer Du bist und worum es in Deinem Unternehmen geht. Stelle sicher, dass Farbgebung, Schriftart und Bebilderung zur Marke passen.

Das bedeutet, Du hast Aussehen und Wesen Deiner Marke sowohl online als auch offline festgelegt. Verbreite diese nun mithilfe von Social Media, um Beständigkeit zu schaffen und Deine Strategie und Social Media Taktik zu untermauern.

Ein abgestimmtes Branding macht es für Fans und Follower möglich, die Verbindung zu Deinem Unternehmen herzustellen.

6. Werde persönlich

Entwickle eine festere Bindung, indem Du den Umgang mit Deiner Social-Media-Community tiefgreifender gestaltest.

Stelle Fragen und höre auf die Antworten. Beschaffe Statistiken und andere relevante Branchendaten. Verwandel  diese Informationen dann in gehaltvolle Posts und Tweets.

Du kannst das auch!

Du hast die Erfahrung und das Wissen, um die Probleme Deiner Kunden zu lösen, doch Du kannst erst dann richtig helfen, wenn die Kunden Dein Unternehmen auch kennenlernen.

7. Das Auge kauft mit – sei visuell ansprechend

Wenn Instagram und Pinterest eines bewiesen hat, dann, dass wir visuelle Wesen sind. Nutze Bilder, um die Kundenbindung zu stärken und die Gespräche anzutreiben, die um Deine Posts herum entstehen.

Werfen wir einen Blick auf Twitter: Neuste Zahlen ergeben, dass das Hinzufügen von Bildern die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Tweet geteilt wird, um 200% erhöht. Das sind Ergebnisse, mit denen sich jedes Unternehmen anfreunden kann.


8. Gestalte abwechslungsreiche Inhalte

Kein Mensch ist eindimensional. Stelle sicher, dass es auch Dein Content nicht ist. Mische Persönliches und Fachliches, achte  aber darauf, eine Balance zwischen beidem zu finden. Es ist nicht nur wichtig, Deinen Social Media Posts den richtigen Geschmack zu geben, sondern auch Deine Gedanken zu den gewählten Themen mitschwingen zu lassen.

Die Leute wollen Deine Überlegungen und Ideen hören, anstatt wahllos mit Inhalten überhäuft zu werden.

So schaffst Du abwechslungsreichen Content: 

  • Setze den typischen Link-Post in einen passenden Zusammenhang.
  • Teile eine Informationsgrafik und ergänze Deine Überlegungen zu den Zahlen.
  • Stelle Fragen, gebe Feedback oder eine Erklärung dazu, weshalb die Inhalte, die Du teilst, von Bedeutung sind.

Mehr Ideen gibt es hier: Posting Social Media: Ideen für Facebook und Co.

9. Steuere Aufwand und Reputation

Es hat keinen Sinn, in Social Media zu investieren, wenn sich Dein Engagement nicht steuern und nachverfolgen lässt.

Behalte den Überblick über die Gespräche, die im Umfeld Deines Unternehmens stattfinden, zum Beispiel mithilfe eines Social Media Monitoring Tools, z.B. Topsy oder Hootsuite.  Das ermöglicht Dir, mit Eigeninitiative auf alle Fragen zu reagieren, die möglicherweise aufkommen. So bleibst Du ständig gut informiert.

Bist Du auf einen potentiell geschäftsschädigenden Post oder Tweet gestoßen? Hast Du als erster davon erfahren? Wie wir alle wissen, tickt die Uhr besonders schnell in den Sozialen Medien.

Achte auf die Entwicklung Deines Rufs, indem Du ganz genau hinhörst.

Auf diese Weise kannst Du die Situation einschätzen und schnell intervenieren.

10. Bleibe belastbar

Mit der täglichen Flut aus Social Media Content und Unterhaltungen, beginnt der Kopf schnell zu rauchen. Ebenso schnell hat man das Gefühl, sich in einem Meer aus Zweifel und Frust zu befinden. Da nicht jede Kampagne oder Strategie Früchte tragen wird, ist es wichtig dabei zu bleiben, selbst wenn Du glaubst, Dich im Kreis zu drehen.

Gelingt es Dir, Deine Social Media Taktik und Strategie anzupassen und immer für Abwechslung zu sorgen, wird Dein Unternehmen davon profitieren.

Fazit:
Es ist nie zu spät, seine eigene Online Präsenz neu zu erfinden. Wer diese Social Media Taktik verfolgt, unterscheidet sich schon heute von vielen Firmen, die sich ohne Ziel und Strategie auf den Weg gemacht haben.

 

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Autor:
Tanja-Denise Schantz
Social Media- und Online Marketing Manager
Trainerin

Social Media für IT- & Kommunikationsunternehmen

Social Media für IT- & Kommunikationsunternehmen

Es ist zum Mäuse melken. Da draußen gibt es die tollsten IT-Unternehmen mit ausgezeichneten Produkten und noch besseren Mitarbeitern, aber wenn es um Social Media geht, erkennen wir ein bombastisches Nichts! Wir sehen einige sehr bekannte und große Firmen durch die Channels huschen -that`s all. Weder erkennen wir eine Strategie, noch erkennen wir Hilfsbereitschaft gegenüber den Kunden oder gar einen echten Dialog. Lieblos wird einfach ein Foto hingeklatscht mit dem Verweis auf die eigene Website -wenn überhaupt. Mehrwert für die Kunden? Fehlanzeige!

Vielmehr wird das Thema stiefmütterlich behandelt und abgetan, frei nach dem Motto, das bringt doch eh nichts. Absolut richtig, so bringt es rein gar nichts. Doch keine Sorge, wir haben ein paar Fakten zusammengestellt.

Was bedeutet Social Media für IT-Unternehmen?

Im Laufe der letzten Jahre hat sich das Internet für Unternehmen der Informationstechnik entscheidend verändert. Immer mehr Kontaktpersonen wurden in interaktiven neuen Internetkommunikationsformen aktiv. Kunden und sonstige Geschäftspartner melden sich in sozialen Netzwerken an und erwarten auch hier Informationsmöglichkeiten und Kontaktangebote von den Unternehmen der Informationstechnik, die sie interessieren. Die potentiellen Kunden wollen Fragen zu Produkten und Angeboten stellen und dazu kompetente Antworten erhalten. Überzeugte Kontaktpersonen suchen auch  Möglichkeiten, ihre Zufriedenheit mit dem Unternehmen und seiner IT-Leistung auszudrücken.  Insgesamt hat das neue interaktive Internet ein großes Potential, die Reputation des Unternehmens der Informationstechnik zu steigern und mehr Rückmeldungen und Kommunikationsangebote bereit zu stellen.

Nutzer Trends

Die klassischen Kanäle E-Mail und Telefon werden gerade bei der jüngeren Zielgruppe immer unbeliebter, während der Zulauf der Generation Ü50 bei Facebook am deutlichsten steigt. Der Alltag der 14- bis 39-jährigen ist durch die Social Media geprägt und so werden diese auch für die Kontaktaufnahme und die Kommunikation mit Firmen genutzt. User erwarten Dialog und ein aktives Eingehen auf Fragen und Anliegen.

Weitere Vorteile für Unternehmen durch Social-Media-Möglichkeiten

Es gibt viele Möglichkeiten, das neue interaktive Internet für Unternehmen in der IT Branche zu nutzen. Großes Einsparpotential haben die Verbesserungsmöglichkeiten für den Servicebereich, der ein interaktives Kommunikationsverhalten mit sich bringt. Tutorials in einem offenen YouTube-Kanal können den Nutzern viele Standardfragen beantworten, für die eine überlastete Hotline keine Zeit mehr hat. Neue Mitarbeiter oder Projektverantwortliche können über soziale Netzwerke wie XING oder LinkedIn gewonnen werden. Eine Verbesserung der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern ist dann möglich, wenn man gemeinsame Erfahrungen in einem Netzwerk teilen kann und andere Interessierte dazu auffordert, sich an einem offenen Verbesserungsprozess zu beteiligen. Die eigene Website kann an Anerkennung gewinnen, wenn neue Beiträge mit offener Kommunikationsmöglichkeit häufiger angeboten werden. Zugleich wird dadurch die Suchmaschinenoptimierung gefördert, da Suchmaschinen wie Google es positiv bewerten, wenn ein Unternehmen zu relevanten Themen des eigenen Umfeldes neuen Content liefert. Die Vernetzung dieser Inhalte mit sozialen Netzwerken ist ebenfalls goldrichtig für die Suchmaschinenoptimierung.

Facebook, Twitter und Co…und was ist mit Blogs?

„Social Media is coming home“ äußerte Michael Buck, Social-Media Experte des Social-Media Excellence Circle, bereits vor einem Jahr und zeigte hier schon einen weiteren Trend auf.

User verbinden sich mit den Marken und identifizieren sich mit ihnen. Um die Kunden näher an sich zu binden, etablieren sich bei vielen Unternehmen eigene Communities und Blogs.  So bieten sie eine kommunikative und informative Plattform für ihre Unternehmen.

Der Vorteil liegt nah: Bestandskunden können aufgebaut werden und Unternehmen können auf die Bedürfnisse angepasst reagieren. Auch Interessenten können Ihre Communities und Blogs verfolgen um sich ein Bild Ihres Unternehmens zu formen.

Fazit

Social Media ist unverzichtbar geworden, wenn ein IT-Unternehmen sich nachhaltig auf die neuen Trends des Internets einstellen möchte. Mehr Kommunikation und mehr Interaktion werden wie selbstverständlich erwartet. Diese Möglichkeiten können genutzt werden, um neue Interessenten zu gewinnen und insgesamt das Ansehen des Unternehmens auf eine zukunftsfähige Basis zu stellen.

Social Media – unverzichtbar für den Einzelhandel

Social Media ist nicht nur Trend, es ist ein wichtiges Marketinginstrument, auch für den Einzelhandel.  Sowohl Filialisten als auch Händler mit nur einem Standort profitieren von klaren Internetstrategien, weil sie ganz einfach das Geschäft ankurbeln.

In interaktiven Kanälen wie Twitter, Facebook, Google+ und Youtube ist es besonders leicht, Kunden unmittelbar anzusprechen. Die Auswahl der Kanäle sollte bereits im Vorfeld gut bedacht werden.

Social Media im Einzelhandel

Social Media ist für den Einzelhandel ein wichtiges Instrument. Hier können neue Produkte vorgestellt und der Verkauf angekurbelt werden. Fanseiten sind die ideale Plattform für Empfehlungsmarketing und entwickeln sich dynamisch weiter.

  • Als Metzger kann man beispielsweise seinen täglich wechselnden Mittagstisch anbieten.
  • Der Bäcker seine neuste Brotsorte bekannt machen.
  • Das Bekleidungsgeschäft die aktuelle Kollektion ankündigen.
  • Der Fahrradhändler könnte seine beliebtesten Produkte vorstellen.
  • Die Buchhandlung über Erscheinungstermine und neue Bücher posten.

 Geschichten und Erlebnisse

Alle können über Geschichten und Erlebnisse berichten.

Und wenn Sie Leerzeiten haben, dann locken Sie kurzerhand Ihre Kundschaft mit Sonderaktionen über die Social Media Kanäle in Ihr Geschäft. Das Einkaufserlebnis eines Geschäftes lässt sich hervorragend in die Social Media Kanäle transportieren.

Viele haben Angst vor schlechten Bewertungen oder, dass im Netz negativ geredet wird. Auch das kommt vor und man sollte gewappnet sein.
Deshalb dürfen auch kritische Kunden nicht unbeachtet bleiben, denn im Feedback liegen ungeheure Chancen. Fatal ist die Löschung eines Inhaltes von einem Kunden. Richtigerweise sollte der Kunde dann auch eine Antwort von Ihnen bekommen. Geben Sie ruhig auch mal Fehler zu, das ist sympathisch und nur menschlich.

Spielen wir mal den Fall, dass Sie nicht in den Social Media Kanälen vertreten sind. Was machen die Kunden?

Sie reden gut über Ihr Geschäft -und Sie bekommen es nicht mit
Sie reden schlecht über Ihr Geschäft -und Sie bekommen es nicht mit
Sie reden gar nicht über Sie – und auch das würde Ihnen entgehen

90 % aller Käufe gehen auf Empfehlungen zurück. Nutzen deshalb auch Sie die Chancen die Social Media Ihnen bietet.

Ihr Geschäft im Internet kann zu einem täglichen Einkaufserlebnis werden.
Gute Kunden und Stammkunden sollten mit Extras belohnt werden. Die sozialen Netzwerke sind ideal, Kunden direkt auf ihrem Smartphone zu erreichen und zum Handeln zu animieren. Je konkreter diese auf bestimmte Produkte aufmerksam gemacht werden, desto größer die Chance, dass sie „am Ball bleiben“.

Die Bitkom hat folgende Studie publiziert: „Kaum ein anderes Medium hat sich so schnell verbreitet wie soziale Netzwerke. Mittlerweile sind vier von fünf (78 Prozent) Internetnutzern in Deutschland in einem sozialen Netzwerk angemeldet und 67 Prozent nutzen diese auch aktiv. Bei den 14-29-Jährigen sind sogar 90 Prozent in einem oder mehreren Netzwerken aktiv.  Für Millionen von Menschen gehört die Nutzung von Facebook, Twitter oder Xing also zum Alltag“ .http://www.bitkom.org/files/documents/SozialeNetzwerke_2013.pdf

Fazit

Durch Social Media Marketing kann die Kundenbindung im Einzelhandel erhöht und der Bekanntheitsgrad gesteigert werden. Die Interaktivität mit den Kunden ist ein großes Plus, auf das kein Händler heute mehr verzichten kann.